Hirschzungenfarn 'Angustifolium'

Asplenium scolopendrium 'Angustifolium'

Schmalblättriger, immergrüner Farn für ruhige Schattenbereiche. - schmale, zungenförmige Wedel - horstbildend und dauerhaft - gut für Halbschatten

Die schmalblättrige Hirschzungenfarn-Form besitzt längliche, ungeteilte grüne Wedel. Schattige bis halbschattige, humose Plätze mit frischem, gut drainiertem Boden passen besser als heiße trockene Mauerkronen. Alte beschädigte Wedel werden einzeln entfernt; junge Austriebe in der Rosettenmitte bleiben stehen. Gib ihm einen halbschattigen bis schattigen Platz mit humusreichem Boden. Die Erde sollte gleichmäßig feucht, aber nie nass sein; pralle Mittagssonne meidest du besser. Setze den Farn in lockere, humose Erde und arbeite bei schweren Böden Laubkompost ein. Nach dem Pflanzen gut einschlämmen und in der ersten Saison nicht austrocknen lassen. Halte den Wurzelbereich gleichmäßig feucht, besonders im ersten Jahr und in längeren Trockenphasen.

Steckbrief

Wuchshöhe
ca. 30–75 cm
Standort
Halbschatten bis Schatten, ohne pralle Mittagssonne
Boden
humos, gleichmäßig feucht, gut drainiert, eher kalkverträglich
Winterhärte
winterhart an geschütztem, frischem, gut drainiertem Schattenstandort
Blüte
keine Blüten; Farn mit Sori auf der Wedelunterseite
Laub
schmal, ledrig, glänzend grün
Wasserbedarf
mittel bis hoch, gleichmäßig feucht halten
Pflegeaufwand
gering bis mittel
Pflanzabstand
30 bis 40 cm

Pflege

Pflanzen

Setze den Farn in lockere, humose Erde und arbeite bei schweren Böden Laubkompost ein. Nach dem Pflanzen gut einschlämmen und in der ersten Saison nicht austrocknen lassen.

Schnitt

Schneide nur alte, braune oder beschädigte Wedel bodennah ab. Der beste Zeitpunkt ist das späte Winterende oder der zeitige Frühling vor dem neuen Austrieb.

Gießen

Halte den Wurzelbereich gleichmäßig feucht, besonders im ersten Jahr und in längeren Trockenphasen. Staunässe vermeiden, denn sie schadet dem Rhizom deutlich mehr als kurze Trockenheit.

Düngen

Eine sparsame Gabe Kompost im Frühjahr reicht meist aus. Zu viel Dünger macht den Wuchs weich und nimmt dem Farn eher als dass es ihm hilft.

Kaufberatung

Wenn du einen robusten Schattenfarn mit schmaleren Wedeln suchst, ist diese Auslese eine gute Wahl; sie wirkt feiner als die Art, bleibt aber ebenso dauerhaft und strukturstark.

Häufige Fragen

Wie schnell wächst der Hirschzungenfarn?

Eher langsam bis mäßig. Bis zu einer ausgereiften Horstgröße vergehen mehrere Jahre, deshalb ist er ein Farn für geduldige Gärten.

Kann ich ihn in Töpfen kultivieren?

Ja, in einem ausreichend tiefen, gut drainierten Gefäß geht das gut. Wichtig sind gleichmäßige Feuchte und ein Standort ohne heiße Mittagssonne.

Braucht er Kalk im Boden?

Er kommt auf neutralen bis eher alkalischen Böden gut zurecht. Humus und gute Struktur sind aber wichtiger als eine starke Kalkgabe.

Verträgt er trockenen Schatten?

Kurzzeitig ja, wenn der Boden humos bleibt und nicht völlig austrocknet. Auf Dauer wächst er schöner, wenn der Wurzelbereich frisch bleibt.

Wie unterscheidet sich 'Angustifolium' von der Art?

Die Auslese hat schmalere Wedel und wirkt dadurch feiner. Der Grundcharakter als immergrüner, horstbildender Schattenfarn bleibt aber erhalten.

Muss ich ihn regelmäßig schneiden?

Nein, nur Pflegefronds werden entfernt. Der Farn bildet keinen klassischen Formschnitt und bleibt von selbst kompakt.

Ist der Farn für den Gehölzrand geeignet?

Ja, das ist sogar einer seiner besten Plätze. Unter lichten Sträuchern bekommt er Schatten und genug Bodenruhe.

Wie wichtig ist Staunässevermeidung?

Sehr wichtig, denn nasse Böden schädigen Farnrhizome leicht. Ein lockerer, humoser Boden mit guter Drainage ist deshalb entscheidend.

Verliert er im Winter das Laub?

In milden Lagen meist nicht vollständig. In strengen Wintern können einzelne Wedel aber zurückfrieren oder unansehnlich werden.

Ist er eine gute Wahl für Anfänger?

Ja, wenn der Standort passt. Bei Schatten, Humus und gleichmäßiger Feuchte ist er unkompliziert und langlebig.

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