Schatten Stauden

Schatten Stauden bringen Blattschmuck und Blüten an lichtarme Gartenplätze, etwa unter Gehölzen oder an Nordseiten. Zur Gruppe gehören Bodendecker, größere Blattstauden sowie Gräser und Farne für unterschiedlich feuchte Böden.

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Schatten Stauden richtig auswählen

Entscheidend sind neben dem Licht die Bodenfeuchte und der Wurzeldruck benachbarter Gehölze. Ein trockener Platz unter Bäumen stellt andere Anforderungen als ein humoser, frischer Boden im Gebäudeschatten. Winkel-Segge und Rotblühendes Lungenkraut passen eher zu frischen bis feuchten Standorten; Funkien brauchen eine verlässliche Wasserversorgung. Die Standortangaben der jeweiligen Art und Sorte bleiben maßgeblich.

Beim Vergleich auf Topfgröße, Lieferform und die ausgewachsene Wuchsbreite achten. Stauden werden meist im Topf angeboten; außerhalb der Wachstumszeit können oberirdische Triebe fehlen. Großblättrige Funkien benötigen deutlich mehr Raum als niedrige Taubnesseln. Den Pflanzenbedarf aus Beetfläche und empfohlenem Pflanzabstand ableiten und bei Ausläufer bildenden Arten wie der Ährigen Glöckchentraube Platz für die Ausbreitung einplanen.

Frühjahr und Herbst sind günstige Pflanzzeiten, solange der Boden frostfrei und nicht vernässt ist. Getopfte Pflanzen lassen sich auch zu anderen Zeiten setzen, benötigen bei Wärme aber mehr Aufmerksamkeit beim Gießen. Unter Gehölzen behutsam pflanzen, größere Baumwurzeln schonen und den Wurzelballen während der Anwachsphase gleichmäßig feucht halten.

Häufige Fragen

Welche Stauden eignen sich für tiefen Schatten?

Für lichtarme Plätze kommen beispielsweise Funkien, Salomonsiegel und geeignete Farne infrage. Auch dort müssen Bodenfeuchte und Bodenbeschaffenheit zur Pflanze passen. Bei sehr wenig Licht fällt die Blüte vieler Arten schwächer aus.

Sind Schatten Stauden auch für trockenen Boden geeignet?

Nicht grundsätzlich: Schatten beschreibt das Lichtangebot, nicht die Bodenfeuchte. Unter Bäumen entziehen Wurzeln dem Boden zusätzlich Wasser. Für solche Plätze gezielt Arten mit ausgewiesener Trockenheitsverträglichkeit wählen; auch diese benötigen nach der Pflanzung Wasser zum Anwachsen.

Wie viele Schatten Stauden werden pro Quadratmeter benötigt?

Das hängt von der ausgewachsenen Breite und der gewünschten Pflanzwirkung ab. Niedrige Bodendecker werden meist enger gesetzt als große Funkien oder Farne. Die Mengenangabe beziehungsweise den Pflanzabstand der konkreten Sorte nutzen, statt für die gesamte Gruppe eine einheitliche Stückzahl anzusetzen.

Welche Schatten Stauden eignen sich als Bodendecker?

Gefleckte Taubnesseln und der Großblütige Beinwell können flächige Bestände bilden. Auch die Ährige Glöckchentraube breitet sich über Ausläufer aus. Neben dem Standort ist wichtig, wie stark sich die jeweilige Sorte ausbreitet und ob benachbarte Pflanzen dadurch bedrängt werden könnten.