Trockenheitsverträgliche Gartenpflanzen

Trockenheitsverträgliche Gartenpflanzen kommen nach dem Einwurzeln mit zeitweise wenig Wasser aus. Mauerpfeffer, Fetthenne, Lavendel und Blauraute eignen sich besonders für sonnige Beete, Steingärten und durchlässige Pflanzflächen.

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Trockenheitsverträgliche Gartenpflanzen richtig auswählen

Entscheidend sind Licht und Boden: Die genannten Pflanzen bevorzugen überwiegend sonnige Standorte ohne Staunässe. Lavendel und Blauraute benötigen besonders gute Drainage, auch im Winter. Schwere, verdichtete Böden vor dem Pflanzen lockern und bei Bedarf die Entwässerung verbessern.

Beim Vergleich auf Topfgröße, Lieferform und ausgewiesene Lieferhöhe achten. Diese ist nicht mit der späteren Wuchshöhe gleichzusetzen. Flach wachsender Mauerpfeffer eignet sich für niedrige Pflanzteppiche, höhere Fetthennen und Blaurauten für strukturierte Beete. Pflanzabstand und benötigte Stückzahl nach der ausgewachsenen Breite der jeweiligen Sorte planen.

Das Frühjahr ist vor allem für Lavendel und Blauraute ein günstiger Pflanztermin. Getopfte Pflanzen lassen sich grundsätzlich auch zu anderen frostfreien Zeiten setzen; Hitzeperioden möglichst meiden. Nach der Pflanzung gründlich angießen und während der Anwachsphase bedarfsgerecht wässern.

Häufige Fragen

Kommen trockenheitsverträgliche Gartenpflanzen ganz ohne Gießen aus?

Nein. Frisch gesetzte Pflanzen benötigen Wasser, bis ihre Wurzeln den umgebenden Boden erschlossen haben. Auch später kann bei lang anhaltender Trockenheit zusätzliches Gießen nötig sein. Im Topf trocknet das Substrat deutlich schneller aus als im Beet.

Welche Pflanzen eignen sich als niedrige Bodendecker?

Milder und Spanischer Mauerpfeffer sowie Teppich-Fettblatt 'Schorbuser Blut' eignen sich für niedrige Pflanzflächen. Für die Stückzahl sind die sortentypische Wuchsbreite und der empfohlene Pflanzabstand maßgeblich. Solche Pflanzteppiche sind kein trittfester Rasenersatz.

Eignen sich diese Pflanzen für lehmige Böden?

Das hängt von der Durchlässigkeit ab. Einige höhere Fetthennen kommen mit lehmigem Boden zurecht, sofern Wasser gut abfließt. Für Lavendel, Blauraute und viele niedrige Sedum-Arten sind dauerhaft nasse, schwere Böden ungünstig. Bei schlechter Entwässerung kann ein erhöhtes Beet mit durchlässigem Substrat helfen.

Sind trockenheitsverträgliche Pflanzen automatisch winterhart?

Nein, Trockenheitsverträglichkeit und Winterhärte sind unterschiedliche Eigenschaften. Deshalb die Angaben zur jeweiligen Art und Sorte beachten. Neben Frost kann besonders winterliche Staunässe Schäden verursachen; in Gefäßen sind die Wurzeln zusätzlich stärker der Kälte ausgesetzt.