Schattenstauden

Schattenstauden bringen Blattschmuck und Blüten in lichtarme Gartenbereiche. Funkien, Lungenkraut, Prachtspieren und Farne eignen sich je nach Art für halbschattige bis schattige Beete, Gehölzränder und geschützte Plätze an Gebäuden.

18 Pflanzen mit Angeboten.

Verwandte Kategorien

Pflanzen

Schattenstauden richtig auswählen

Entscheidend sind neben dem Licht die Bodenfeuchte und der Wurzeldruck benachbarter Gehölze. Viele Schattenstauden bevorzugen humose, durchlässige und gleichmäßig frische Böden. Prachtspieren vertragen Trockenheit schlecht; auch für trockene Plätze unter Bäumen ist nicht jede Schattenstaude geeignet. Bei Purpurglöckchen hängen Lichtverträglichkeit und Blattfärbung von der Sorte ab.

Beim Vergleich auf Topfgröße, Lieferform und die angegebene Wuchshöhe sowie Wuchsbreite achten. Die Liefergröße entspricht nicht der späteren Pflanzengröße. Für Pflanzabstand und Stückzahl ist vor allem die ausgewachsene Breite maßgeblich: Ausladende Funkien benötigen mehr Raum als kompakte Lungenkraut- oder Purpurglöckchen-Sorten.

Frühjahr und früher Herbst sind günstige Pflanzzeiten. Getopfte Stauden lassen sich grundsätzlich auch zu anderen Zeiten in frostfreien Boden setzen, brauchen bei Wärme aber verlässlich Wasser. Vor dem Pflanzen den Boden lockern und bei Bedarf mit reifem Kompost verbessern, anschließend gründlich angießen und bis zum Einwurzeln auf ausreichende Feuchte achten.

Häufige Fragen

Welche Schattenstauden passen zu welchem Standort?

Funkien, Prachtspieren und viele Farne passen zu humosen, frischen bis feuchten Standorten ohne Staunässe. Lungenkraut eignet sich häufig für halbschattige Gehölzränder. Purpurglöckchen bevorzugen je nach Sorte halbschattige bis absonnige Plätze. Die Standortangaben der jeweiligen Art und Sorte bleiben entscheidend.

Eignen sich Schattenstauden für trockenen Boden unter Bäumen?

Nicht automatisch: Schattenverträglichkeit bedeutet keine Trockenheitsverträglichkeit. Unter Bäumen konkurrieren Stauden mit Gehölzwurzeln um Wasser und Nährstoffe. Dort gezielt Arten für trockenen Schatten wählen; Prachtspieren sind für solche Plätze meist ungeeignet.

Wie lässt sich die benötigte Pflanzenmenge bestimmen?

Grundlage sind die Beetfläche und der empfohlene Pflanzabstand der ausgewählten Sorte. Nicht nach der Größe des Liefertopfs planen, sondern nach der späteren Wuchsbreite. Bei gemischten Pflanzungen für jede Art eine Teilfläche vorsehen und genügend Raum für größere Blatthorste lassen.

Sind Schattenstauden auch im Winter sichtbar?

Das hängt von der Art ab. Funkien und Prachtspieren ziehen im Herbst oberirdisch ein und treiben im Frühjahr erneut aus. Viele Purpurglöckchen behalten einen Teil ihres Laubs, dessen Zustand jedoch von Witterung und Standort abhängt. Auch bei Farnen gibt es sommergrüne und wintergrüne Arten.