Fetthenne
Fetthennen sind Stauden mit fleischigen Blättern, die Wasser speichern. Die Gruppe reicht von niedrigen Teppichbildnern für Steingärten und Mauerkronen bis zu aufrechten Sorten für sonnige Beete; viele bieten Insekten Nahrung.
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Verwandte Kategorien
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Pflanzen
- Kamtschatka-Fettblatt Sedum kamtschaticum
- Weiße Fetthenne Sedum album
- Rotmoos-Mauerpfeffer 'Coral Carpet' Sedum album 'Coral Carpet'
- Weißer Mauerpfeffer 'Murale' Sedum album 'Murale'
- Fetthenne 'Rosenteller' Sedum spectabile 'Rosenteller'
- Fetthenne 'Weihenstephaner Gold' Sedum floriferum 'Weihenstephaner Gold'
- Hohes Fettblatt 'Lajos' Sedum telephium 'Lajos'
- Immergrünes Fettblatt 'Immergrünchen' Sedum hybridum 'Immergrünchen'
- Scharfer Mauerpfeffer Sedum acre
Fetthenne richtig auswählen
Entscheidend sind Wuchsform und Standort: Niedrige Fettblätter eignen sich als Bodendecker, für Fugen oder flache Pflanzgefäße. Hohe Fetthennen wie 'Herbstfreude' setzen Akzente im Staudenbeet. Meist passen sonnige Plätze mit gut durchlässigem Boden; dauerhaft nasse Erde ist ungeeignet. Hohe Sorten vertragen mehr Nährstoffe als viele polsterbildende Arten.
Beim Vergleichen auf Sortenname, Topfgröße und ausgewachsene Wuchsbreite achten. Die Lieferhöhe allein sagt wenig aus, da Stauden im Winter zurückgezogen oder zurückgeschnitten sein können. Der Pflanzabstand richtet sich nach der späteren Breite und danach, ob ein geschlossener Teppich oder einzelne Pflanzen im Beet gewünscht sind. Mengenempfehlungen deshalb immer sortenbezogen prüfen.
Getopfte Fetthennen lassen sich bei frostfreiem Boden pflanzen, besonders günstig sind Frühjahr und früher Herbst. Bei Sommerpflanzung bis zum Anwachsen bedarfsgerecht gießen. In Töpfen sind Abzugslöcher und durchlässiges Substrat wichtig; auf schweren Böden muss überschüssiges Wasser zuverlässig abfließen können.
Häufige Fragen
Was unterscheidet hohe Fetthennen von niedrigen Fettblättern?
Hohe Fetthennen bilden aufrechte Horste und blühen häufig im Spätsommer und Herbst. Niedrige Fettblätter wachsen meist flächig oder polsterartig und eignen sich für Steingärten, Mauerkronen und als Bodendecker. Ihre Blütezeit hängt von Art und Sorte ab.
Welchen Standort braucht eine Fetthenne?
Die meisten Arten bevorzugen Sonne und durchlässigen Boden. Manche vertragen auch lichten Halbschatten. Staunässe kann zu Wurzelfäule führen; zu nährstoffreiche Erde und wenig Licht können besonders hohe Sorten weich und instabil wachsen lassen.
Sind Fetthennen winterhart?
Die hier genannten Garten-Fetthennen sind in der Regel winterhart. Wichtig ist ein guter Wasserabzug, besonders im Winter. Im Topf sind die Wurzeln stärker Frost ausgesetzt als im Beet; bei anhaltend starkem Frost kann ein Schutz des Gefäßes sinnvoll sein.
Wann werden Fetthennen zurückgeschnitten?
Bei hohen Fetthennen können trockene Blütenstände über den Winter stehen bleiben. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr vor oder zu Beginn des neuen Austriebs. Niedrige, teils wintergrüne Fettblätter benötigen meist nur das Entfernen abgestorbener Triebe oder eine Begrenzung ihrer Ausbreitung.