Astilben

Astilben, auch Prachtspieren genannt, sind ausdauernde Stauden mit fedrigen Blütenrispen in Weiß, Rosa, Rot oder Violett. Sie eignen sich für halbschattige Beete und feuchte Gehölzränder, wo ihr fein geteiltes Laub auch außerhalb der Blütezeit Struktur gibt.

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Astilben richtig auswählen

Entscheidend ist ein humoser, gleichmäßig frischer bis feuchter Boden ohne Staunässe. Halbschatten ist meist passend; sonnigere Plätze kommen nur bei zuverlässiger Wasserversorgung infrage. Trockene Standorte und starke Wurzelkonkurrenz unter Bäumen sind ungünstig.

Bei der Auswahl zählen Blütezeit, Wuchshöhe und Wuchsbreite der Sorte. Kleine Formen wie 'Inshriach Pink' passen an den Beetrand, hohe Sorten wie 'Purpurlanze' eher in den Hintergrund. Topfgröße und Lieferform beachten: Die Lieferhöhe einer Staude sagt wenig über ihre spätere Größe aus. Bei ruhenden Pflanzen kann der oberirdische Austrieb fehlen.

Den Pflanzabstand nach der angegebenen Wuchsbreite bemessen und daraus die benötigte Stückzahl für die Beetfläche ableiten. Frühjahr und früher Herbst sind günstige Pflanzzeiten. Getopfte Astilben lassen sich auch dazwischen in frostfreien Boden setzen, benötigen bei Wärme aber besonders sorgfältige Bewässerung. Nach dem Pflanzen gründlich angießen und den Boden nicht austrocknen lassen.

Häufige Fragen

Welcher Standort eignet sich für Astilben?

Astilben gedeihen besonders gut im Halbschatten auf humosen, gleichmäßig feuchten Böden. Auch lichte Schattenplätze sind geeignet. Je sonniger der Standort, desto wichtiger ist eine verlässliche Wasserversorgung; Staunässe sollte dennoch vermieden werden.

Wann blühen Astilben?

Die Blütezeit unterscheidet sich je nach Art und Sorte und reicht vom Frühsommer bis in den Spätsommer. Durch die Kombination früh und spät blühender Sorten lässt sich die Blütezeit im Beet verlängern. Maßgeblich sind die Angaben zur jeweiligen Sorte.

Sind Astilben winterhart?

Die gängigen Garten-Astilben sind winterharte Stauden. Ihre oberirdischen Teile sterben im Herbst ab, im Frühjahr treiben sie erneut aus. In Töpfen sind die Wurzeln stärker dem Frost ausgesetzt; dort sind ein geschützter Standort und ein Schutz des Gefäßes sinnvoll.

Müssen Astilben nach der Blüte zurückgeschnitten werden?

Ein sofortiger Rückschnitt ist nicht nötig. Die trockenen Blütenstände können über den Winter stehen bleiben. Alte Stängel und abgestorbenes Laub lassen sich im Frühjahr vor dem neuen Austrieb bodennah entfernen.