Feige ‘Noire de Nice’
Ficus carica 'Noire de Nice'
Die Feige ‘Noire de Nice’ verbindet markantes, großes Laub mit dunklen, süßen Früchten an einem warmen, geschützten Platz. - Als Strauch oder kleiner Baum erziehbar - Violett-schwarze Früchte mit rotem Fruchtfleisch - Im Freiland oder im Kübel kultivierbar
Die Feige ‘Noire de Nice’ ist ein sommergrünes Fruchtgehölz für warme, sonnige und möglichst geschützte Plätze. Sie wächst als Strauch oder kleiner Baum und bildet große, gelappte Blätter. Ihre rundlich-ovalen Früchte werden laut Anbieter violett-schwarz und besitzen rotes, süßes Fruchtfleisch. Zwei Erntephasen können auftreten, doch Ertrag und Reife hängen von Klima, Pflege und Überwinterung ab. Im Garten hilft ein geschützter Standort, die Früchte ausreifen zu lassen; auch eine Kultur im ausreichend großen Kübel ist möglich. Der Boden sollte durchlässig sein, denn Staunässe verträgt die Feige schlecht. Sie ist sommergrün und in rauen Lagen sowie als Kübelpflanze auf Winterschutz angewiesen. Beim Schneiden und Ernten schützt du dich vor dem reizenden Milchsaft.
Steckbrief
- Wuchshöhe
- Etwa 2–4 m laut Anbieter; Größe abhängig von Standort und Schnitt.
- Standort
- Sonnig, warm und windgeschützt; im Halbschatten meist weniger Fruchtreife.
- Boden
- Durchlässig, mäßig nährstoffreich; Staunässe vermeiden.
- Winterhärte
- Bedingt winterhart; junge Pflanzen und Kübel benötigen Winterschutz. Keine verlässliche Frostgrenze zugesichert.
- Blüte
- Unscheinbare Blüten; sie entwickeln sich im Inneren der Feigenstände.
- Laub
- Groß, grün, derb und handförmig gelappt.
- Wasserbedarf
- Mäßig; im Kübel und bei längerer Trockenheit regelmäßig gießen.
- Pflegeaufwand
- Gering bis mittel; Kübelpflege und Winterschutz erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit.
- Pflanzabstand
- Bei Freilandpflanzung etwa 3–4 m Abstand zu anderen größeren Gehölzen einplanen.
- Giftigkeit
- Milchsaft kann Haut und Augen reizen; Kontakt vermeiden.
Pflege
Pflanzen
Pflanze die Feige im Frühjahr, damit sie vor dem Winter gut einwurzeln kann. Wähle einen warmen Platz und lockere verdichteten Boden mit durchlässigem Material auf. Für die Kübelkultur eignet sich ein geräumiges Gefäß mit Abzugslöchern.
Schnitt
Schneide möglichst zurückhaltend, denn starke Eingriffe können den Fruchtansatz beeinträchtigen. Entferne abgestorbene oder erfrorene Triebe im Frühjahr, wenn die Frostschäden erkennbar sind. Ein leichter Formschnitt hilft, die Krone kompakt und gut zugänglich zu halten.
Gießen
Gieße nach dem Pflanzen gründlich und halte den Wurzelbereich während längerer Trockenheit gleichmäßig versorgt. Kübel trocknen schneller aus und müssen im Sommer häufiger kontrolliert werden. Vermeide Staunässe und leere überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer.
Düngen
Arbeite im Frühjahr maßvoll reifen Kompost oder einen ausgewogenen Dünger in den Wurzelbereich ein. Bei Kübelpflanzen kannst du während der Wachstumszeit sparsam nach Packungsangabe düngen. Zu viel Stickstoff begünstigt Blattwachstum zulasten einer ausgewogenen Fruchtentwicklung.
Kaufberatung
Die dunklen Früchte und die Möglichkeit einer zweiten Ernte machen diese Feige interessant; anders als bei einer gewöhnlichen Zierpflanze bekommst du zugleich einen essbaren Ertrag, dessen Höhe und Reife jedoch vom Wetter abhängen.
Häufige Fragen
Braucht ‘Noire de Nice’ volle Sonne?
Ein sonniger, warmer Platz unterstützt Wachstum und Fruchtreife. Im Halbschatten kann die Pflanze wachsen, doch die Früchte reifen dort möglicherweise weniger zuverlässig aus.
Kann ich die Feige im Kübel halten?
Ja, ein geräumiger Kübel mit Abzugslöchern eignet sich für die Kultur auf Terrasse oder Balkon. Kontrolliere die Feuchtigkeit regelmäßig und stelle den Kübel im Winter geschützt und möglichst frostfrei auf.
Trägt ‘Noire de Nice’ zweimal im Jahr?
Laut Angebotsbeschreibung sind zwei Erntephasen möglich. Ob beide tatsächlich Früchte liefern und ausreifen, hängt von Klima, Saisonverlauf und Standort ab.
Wie groß wird diese Feige?
Der Anbieter nennt etwa 2–4 m; die tatsächliche Größe hängt von Standort, Klima und Schnitt ab. Im Kübel und bei regelmäßigem Formschnitt bleibt sie meist kompakter als ein frei wachsendes Gehölz.
Wann schneide ich die Feige?
Schneide nur so viel wie nötig und entferne Frostschäden am besten im Frühjahr. Ein starker Rückschnitt ist nicht erforderlich und kann den Fruchtertrag beeinflussen.
Wie überwintere ich die Pflanze?
Junge Freilandpflanzen brauchen in rauen Lagen besonderen Schutz am Wurzelbereich und an den Trieben. Kübelpflanzen stellst du an einen geschützten, kühlen Ort und schützt den Wurzelballen vor starkem Durchfrieren.
Welcher Boden eignet sich?
Geeignet ist ein durchlässiger Boden, der Wasser nicht dauerhaft staut. Schwere, verdichtete Erde solltest du vor dem Pflanzen lockern und bei Bedarf durchlässiger machen.
Warum reifen die Feigen nicht aus?
Ein zu kühler, schattiger oder windiger Standort kann die Fruchtreife verzögern. Auch der Witterungsverlauf beeinflusst, ob die Früchte vor dem Herbst ausreifen.
Muss ich die Feige regelmäßig gießen?
Im Freiland braucht eine etablierte Pflanze vor allem bei längerer Trockenheit zusätzliches Wasser. Im Kübel trocknet die Erde schneller aus; gieße dann regelmäßig, aber vermeide Staunässe.
Reizt der Milchsaft die Haut?
Ja, der Milchsaft kann Haut und Augen reizen. Trage beim Schneiden und Ernten möglichst Handschuhe und wasche Spritzer auf der Haut rasch ab.
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